DIE HÄUFIGSTEN
FRAGEN

Die duale Ausbildung ist ein System der Berufsausbildung. Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten, dem Betrieb und der Berufsschule. Der größte praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den theoretischen Teil übernimmt überwiegend die Berufsschule.
Als duales Studium wird in Anlehnung an das duale Ausbildungssystem ein Hochschulstudium mit fest integrierten Praxiseinsätzen in Unternehmen bezeichnet. Von „klassischen“ Studiengängen unterscheidet es sich durch einen höheren Praxisbezug, der abhängig von Studiengang und Hochschule variiert. Außerdem wird man vom Unternehmen eingestellt und entlohnt.
Was immer gilt: Berufsschulzeiten und Praxiszeiten im Betrieb wechseln sich während der Ausbildungszeit regelmäßig ab. Etwa 30 % deiner Ausbildungszeit verbringst du in der Berufsschule, den Rest im Unternehmen. Je nach Beruf, Region und Organisation der Berufsschule kann dies bedeuten: Ein voller und ein halber Tag Berufsschule pro Woche, also abwechselnd wöchentlich mal einen vollen Tag und mal zwei volle Tage Berufsschulunterricht, eine Woche Blockunterricht und 3-4 Wochen Praxisblock und in wenigen Fällen sogar noch größere Blockintervalle.
Die Abschlussprüfung gliedert sich - wie die Ausbildungsinhalte auch - in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Hinzu kommen praktische und theoretische Zwischenprüfungen, deren Ergebnis in vielen Berufen schon in die Endnote mit einfließt. Da also mehrere Fertigkeiten und Fähigkeiten an verschiedenen Tagen geprüft werden, hängt nicht alles von der Form eines Tages ab und man kann mögliche Schwächen in einem Bereich gut mit Stärken in anderen Bereichen ausgleichen.
Grundsätzlich ja. Es gilt aber zu beachten, dass die Anforderungen in den einzelnen Berufen durchaus unterschiedlich hoch sind. Hier kann man sich vorher gut an den Zugangsempfehlungen z.B. unter www.berufenet.de orientieren. Ebenso entscheidend, ob eine berufliche Abschlussprüfung leicht oder schwer empfunden wird, ist neben dem erreichten Schulabschluss und Noten in einzelnen Fächern vor allem auch, ob ich einen Beruf gefunden habe, der mir Spaß macht und zu meiner Art zu denken und zu arbeiten gut passt.
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Da gibt es einige Möglichkeiten, die über erfolgreichen Ausbildungsabschluss und Zusatzunterricht an der Berufsschule oder anschließende Fortbildungen führen. In Hessen gibt es die Besonderheit, dass man im Rahmen eines Modellprojekts an Hessischen Fachhochschulen und Unis direkt nach einer erfolgreichen dualen Ausbildung auch ohne Abitur studieren darf.
Wer bspw. als Hauptschulabsolvent überlegt, einen Realschulabschluss nachzuholen, kann das mit abgeschlossener dualen Ausbildung mit mindestens Note 3.0 im Berufsschulzeugnis und Fremdsprachenkenntnisse z.B. durch Zusatzunterricht an der Berufsschule in nur 3 Jahren erreichen und hat gleichzeitig schon einen wertvollen Berufsabschluss in der Tasche. Eine Übersicht mit weiteren Möglichkeiten findest du hier.
Die weitere Option - „Berufsabitur“ ab dem Schuljahr 2019/20 - wird hier beschrieben.
Mit der neu eingeführten Azubicard erhalten Azubis in Hessen - ähnlich wie Studierende mit ihrem Studentenausweis – an vielen Stellen Vergünstigungen wie reduzierte Eintrittspreise, Einkaufsrabatte oder Sondertarife für Bank- oder Versicherungsleistungen.
Gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und der Europäischen Union - Europäischer Sozialfonds